Ausstellungsladen

Dr. Josef Sonnleitner und Ludwig Raischl bekräftigen den Auftrag Geburtshaus Papst Benedikt XVI.

28.02.2013 | Marktl am Inn | Geburtshaus | 16:30 Uhr


Stiftung Geburtshaus Papst Benedikt XVI
28. Februar 2013

Unser Auftrag:
Papst Benedikt XVI. hat formuliert, dass in seinem Geburtshaus “eine würdige Begegnung mit den Fragen unseres Glaubens“ stattfinden solle. Anhand von Aussagen von Papst Benedikt XVI. und seinen biographischen Daten soll eine persönliche Begegnung ermöglicht werden. Auf Basis dieses Auftrages haben wir, die Verantwortlichen der Stiftung des Geburtshauses Papst Benedikt XVI., das Haus und die Ausstellungen konzipiert. Jährlich wechselnde Sonderausstellungen sollen in diesem Haus auch immer wieder neue Fragestellungen aufgreifen und entsprechende Angebote für die Besucher unterbreiten. Ein jährlich stattfindendes Symposium sowie Buchbesprechungen sollen insbesondere Raum für eine tiefergehende Begegnung mit Texten von Papst Benedikt XVI. ermöglichen.

Unsere Akzeptanz:
Seit 2007 haben gut 140.000 Menschen diese Begegnung gesucht. Es handelt es sich hierbei um Menschen aus der ganzen Welt, die sowohl Biographisches von Papst Benedikt XVI. als auch inhaltliche Positionierungen suchen. Die Bandbreite reicht hier von hochrangigen Kirchenvertretern aus dem Vatikan (z. B. Kardinal Paul Josef Cordes oder Kardinal James Francis Stafford), der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Dr. Jean-Claude Périsset, die Kardinäle Reinhard Marx und Joachim Meisner aus Deutschland sowie zahlreiche Bischöfe aus der ganzen Welt und auch alle bayerischen Ministerpräsidenten haben seit der Wahl von Papst Benedikt XVI. das Geburtshaus in Marktl besucht. Viele pfarrliche Gruppen aus Bayern und Deutschland, aber auch zahlreiche Menschen aus dem europäischen Ausland, insbesondere Polen, waren bereits zu Gast im Geburtshaus Papst Benedikt XVI.

Die vielen Einträge in unserem Gästebuch und die Gespräche im Rahmen der zahlreichen Führungen verdeutlichen uns, dass wir zwischenzeitlich auch einem pastoralen und seelsorglichen Auftrag nachkommen. Die Frage der Sinnsuche für das eigene Leben, woher komme ich und was ist meine Identität beschäftigt die Menschen. Spätestens im Geburtszimmer des Papstes wird hierzu eine Antwort angeboten. Josef Ratzinger hat diese Frage auf seine Weise beantwortet und lädt uns ein zum Überdenken der eigenen Herkunft. Er spricht vom Leben als Geschenk und davon, dass die ersten Schritte ins Leben wichtig sind, genauso wie das Hineinwachsen in die Familie des Glaubens.


Die weiteren Schritte:
Durch den Amtsverzicht von Papst Benedikt XVI. zum 28. Februar 2013 kommt eine weitere Lebensfrage und Aufgabenstellung hinzu: Wohin gehe ich als Mensch? Diese Frage stellt sich immer, wenn ein Lebensabschnitt zu Ende geht und neue Wege zu beschreiten sind. Und sie stellt sich am Ende des Lebens, wenn wir dieses Geschenk wieder in die Hände des Schöpfers legen.
Wir haben in den letzten Jahren begonnen, sehr intensiv mit den einzelnen Fachstellen der verschiedenen Bistümer zusammenzuarbeiten, insbesondere die Schulreferate können hier eine sehr sinnhafte Verknüpfung zu Religionspädagogen sowie Schülerinnen und Schülern herstellen. Auf diesem Weg wollen wir auch weitere Zielgruppen für das Geburtshaus von Papst Benedikt XVI. erschließen.

In der Zeit von April bis Ende Oktober rechnen wir nachhaltig mit Besucherzahlen in einer Größenordnung von ca. 15.000. Daneben können auch angemeldete Gruppen außerhalb dieser Öffnungszeit geführt werden.