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Feierliches Morgenlob zur Geburtsstunde Papst em. Benedikt XVI.

16.04.2013 | Marktl am Inn | Geburtshaus | 04:15 Uhr

Zur Geburtsstunde um 4.15 Uhr am Morgen versammelten sich heute, am 16.April 2013, viele Gläubige des Pfarrverbandes Marktl-Stammham, um wie jedes Jahr hier an diesem besonderen Ort ein feierliches Morgenlob zu beten.

Nach der Begrüßung durch den Theologischen Leiter Geburtshaus Papst Benedikt XVI., Ludwig Raischl wurde ein sehr persönlicher Brief Papst em. Benedikt XVI. verlesen, der gestern bei Herrn Pfarrer Kaiser direkt aus Castel Gandolfo eingetroffen war.
Der Papst dankt darin für alles, was in dieser Zeit getan wurde, damit, so wörtlich, "über das Gedenken an meine Person hinaus die Besinnung auf das christliche Menschenbild den Besuchern zur Weisung für ihr eigenes Leben werden kann".

In Lesung, Fürbitten und Gebeten zur Ehre Gottes wurde in ganz besonders ruhiger und meditativer Stimmung miteinander gebetet und gesungen und um Gottes Schutz und Segen für die Kirche und ganz besonders für Papst em. Benedikt gebeten.

Die Gruppe Fidelis gestaltete mit vielen ruhigen und schönen Gesängen die Feier sehr einfühlsam.

Nach dem Segen durch Pfarrer Josef Kaiser setzte sich ein Lichterzug in Bewegung, um in Stille und unter dem ersten Gesang der Vögel über den Marktplatz in die Kirche zu ziehen - den gleichen Weg, den der Vater 1927 mit dem neugeborenen Joseph gegangen war.
Dort - von Glockengeläut empfangen - erinnerte Pfarrer Kaiser an die Taufe , die Joseph Ratzingers bereits gut 4 Stunden nach seiner Geburt damals am Karsamstag empfangen hatte.

Über diesem Taufbecken hielt Pfarrer Kaiser in der Osternacht geweihtes Wasser und jeder trat an den Taufstein, um sich - in Erinnerung an die eigene Taufe - in Stille zu bekreuzigen.

Zu meditativen Gesängen der Gruppe Fidelis verweilten alle noch in der dunklen Kirche, bevor sie am Ende dieser wirklich berührenden Feier das Gotteshaus verließen und sich im Pfarrsaal zu einem gemeinsamen Frühstück trafen - während draußen der Tag anbrach.





Fotos: Alfred Kleiner