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Die roten Schuhe im Papsthaus

16.04.2016 | Marktl | Geburtshaus Papst Benedikt XVI.

Die roten Schuhe im Papsthaus
Wenn die Schuhe von den Erlebnissen mit dem, der sie getragen hat, erzählen würden, sie hätten viel zu erzählen. Jetzt sind sie im Geburtshaus ihres Trägers in einer Spiegelvitrine gelandet. Es scheint, als ob sie aus dem Raum gehen wollen - hinaus in die Weite: wie Benedikt XVI., der von sich sagt, dass er die letzte Etappe angetreten hat in seinem irdischen Leben, dem Licht entgegen.
Die Schuhe weisen über sich hinaus: wie die Kirche, die "durchsichtig für das Unendliche" sein soll, so hat es Joseph Kardinal Ratzinger einmal formuliert.
Die Gäste, welche die Schuhe betrachten, entdecken sich selbst, nicht spiegelverkehrt, sondern richtig.
Benedikt XVI. hat in der Freiburger Rede 2011 auf die Frage, wie sich die Kirche verändern kann, Mutter Teresa zitiert: "Wenn Sie und ich mich ändern."

Also: die roten Schuhe haben uns viel zu sagen. Kommen Sie und hören Sie genau hin!




Fotos: Alfred Kleiner