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Foto: Postkarte von Marktl, 1927

Geschichte des Hauses

Im Schlafzimmer der Familie Ratzinger wurde der kleine Joseph Alois am 16. April 1927 geboren. Als Amtslokal und Dienstwohnung diente das Obergeschoss des ehemaligen Mauthauses am Marktplatz, jetzt Hausnummer 11. Das sogenannte „Mauthaus“ wurde im Jahre 1701 nach dem Marktbrand wieder aufgebaut und diente bis 1765 als kurfürstliches Richter- und Mauthaus. Dann ging es durch Kauf an den bürgerlichen Wagner Lorenz Lankensberger über. Vor 1701 wurde das Anwesen Jahrhunderte lang als Pointnerlehen bezeichnet, das grundherrschaftlich zur Burg Leonberg gehörte und Abgaben (Stift und Gilt) zum Kasten Leonberg zu liefern hatte.

Besitzerfolge

• 1745 Seidl Matthias Anton, Gerichtsschreiber
• 1747 Wendenschlegl Bernhard, Gerichtsschreiber
• 1750 Rieder Adam, Weinwirt und Posthalter
• 1760 Kurfürstliches Mautamt Marktl

Haus im Besitz der Wagnersfamilie Lankensberger und Erben
• 1769 Lankensberger Lorenz
• 1789 Weinberger Franz
• 1830 Lankensberger Therese
• 1834 Eberlin Max
• 1856 Narnhammer Wolfgang
• 1886 Narnhammer Josef sen.
• 1908 Narnhammer Josef jun.
• 1952 Narnhammer Maria
• 1998 Schöneck Paul

• 1999 Dandl Claudia
• 2006 erworben durch Stiftung Geburtshaus Papst Benedikt XVI.

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